Erstgespräch

Nach einem ersten telefonischen Kontakt besteht die Möglichkeit einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren.

Das Erstgespräch dient dazu, ein erstes Bild der bestehenden Problematik zu entwickeln. Hierbei wird zunächst ein Gespräch über die aktuelle Problematik im Vordergrund stehen, zu dem in der Regel die Eltern (Sorgeberechtigte) und das Kind anwesend sind.

 

Weiterhin kann es hilfreich sein, wenn Sie als Eltern zu diesem Gespräch bereits die letzten Zeugnisse des Kindes und ggf. vorhandene Arztbriefe oder Berichte von Vorbehandlern, wie Logo- und Ergotherapeuten mitbringen würden.

 

Denken Sie bitte ebenfalls daran die Krankenversichertenkarte mitzubringen, die zur Abrechung der Leistungen benötigt wird. Bei Patienten ab dem 18. Lebensjahr ist zudem eine Überweisung des Hausarztes notwendig.

 

Zum Ende des Gesprächs werden wir gemeinsam abwägen, ob eine weitere Behandlung notwendig erscheint. Sollte eine Fortsetzung der Behandlung sinnvoll sein, werden wir gemeinsam den Verlauf der folgenden Diagnostikphase besprechen.

 

Probatorische Sitzungen- Diagnostik

 Die vier auf das Erstgespräch folgenden "probatorischen Sitzungen" bieten die Möglichkeit sich durch weitere Gespräche besser kennen zu lernen.


Zudem soll durch den Einsatz verschiedener Testverfahren ein noch detaillierteres Bild der Problematik eintstehen. Hierfür stehen verschiedene psychologische Testformen zu Verfügung, wie beispielsweise intellektuelle Leistungsdiagnostik, emotionale-/ und Verhaltensdiagnostik zum Teil auch in Form von Fragebögen, Bildkarten etc.


Die Diagnostikergebnisse können durch den Einsatz von Selbst- und Fremdbeurteilungsbögen sinnvoll ergänzt werden.

Hierbei schätzen der Patient/die Patientin,  sowie wichtige Bezugspersonen das „Problemverhalten“ ein und  können somit wichtige  Informationen zum Verhalten in den verschiedenen Lebenszusammenhängen (Haushalt, Schule, Kindergarten…) geben.


Parallel zu den probatorischen Sitzungen sollte im Rahmen einer kinderärztlichen Konsiliaruntersuchung eine körperliche Erkrankung als Auslöser für die psychischen Schwierigkeiten ausgeschlossen werden. Der Konsiliarbericht des Kinderarztes wird hierzu zur Beantragung einer Psychotherapie bei der Krankenkasse benötigt.


Zum Abschluss der Diagnostikphase werden noch einmal die Ergebnisse der fünf probatorischen Sitzungen zusammengetragen und mit allen Beteiligten besprochen. Abschließend wird entschieden, ob eine Therapie sinnvoll und erfolgversprechend scheint und ob ein Antrag auf Kostenübernahme der Therapie bei der Krankenkasse gestellt werden soll.